Tag der Informatik 2008

stilisiertes Bild vom Hochhaus
1 2 3

Suche


Einladungsfaltblatt als pdf-Datei

Einladung

Die Technische Fakultät
und das Department Informatik
der
Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
 
laden herzlich ein
zum

Tag der Informatik
2008


und der im Rahmen des Programms stattfindenden
öffentlichen Antrittsvorlesung

am Freitag, 25. April 2008
ab 9:00 Uhr

im Hörsaal H9
Technische Fakultät
Erlangen, Erwin-Rommel-Str. 60



Professor Dr.-Ing. Johannes Huber
Dekan der Technischen Fakultät

Prof. Dr.-Ing. Reinhard German
Sprecher der Kollegialen Leitung des Departments Informatik


Zum Tag der Informatik 2008 möchten wir alle Kolleginnen und Kollegen, unsere ehemaligen und derzeitigen Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle Interessenten aus Gymnasien, Unternehmen und Politik in der Region herzlich einladen.

Richard Lenz
Lehrstuhl für Datenmanagement

Richard Lenz studierte Informatik an der Universität Kaiserslautern und war danach wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Datenbanksysteme der FAU Erlangen-Nürnberg. 1997 wurde er mit einer Arbeit zur Adaptiven Datenreplikation in Verteilten Systemen promoviert. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Medizinische Informatik der Philipps-Universität Marburg. Mit der Habilitationsschrift zum Thema "Evolutionäre Informationssysteme" erhielt er 2005 die venia legendi für die Fächer Praktische Informatik und Angewandte Informatik zuerkannt. In der Folge war Richard Lenz kommissarischer Direktor des Instituts für Medizinische Informatik und Vertreter des Lehrstuhls für Medizinische Informatik in Marburg. Seit April 2007 ist er Professor am Lehrstuhl für Datenmanagement an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Werner Widuckel
Audi AG, Ingolstadt

Dr. Werner Widuckel wurde am 23. Oktober 1958 in Salzgitter geboren.

Nach dem Abitur 1977 in Wolfsburg arbeitete Widuckel in der Produktion bei Volkswagen in Wolfsburg, bevor er 1979 das Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen begann. 1984 machte er den Abschluss zum Diplom Sozialwirt. Im Anschluss daran war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am soziologischen Seminar der Universität Göttingen. 2003 promovierte er an der Technischen Universität in Braunschweig zum Dr. rer. pol.

Seine berufliche Laufbahn begann Widuckel 1985 als Referent beim Gesamt- und Konzernbetriebsrat der Volkswagen AG. 1991 wurde er Leiter der Koordination des Europäischen Konzernbetriebsrates, des Weltkonzernbetriebsrates sowie des Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Volkwagen AG.

Von 2005 an war Widuckel Leiter der "Personalpolitik und Grundsatzfragen" innerhalb des Geschäftsbereiches Personal- und Sozialwesen der AUDI AG in Ingolstadt.

Seit 8. Dezember 2005 ist Dr. Werner Widuckel Mitglied des Vorstands der AUDI AG, verantwortlich für den Geschäftsbereich Personal- und Sozialwesen.

Stefan Jähnichen
TU Berlin, Fraunhofer FIRST, Gesellschaft für Informatik

Geboren 1947, Dr.-Ing. in Elektrotechnik von der Technischen Universität Berlin 1974. 1988 Berufung auf eine Professur für Übersetzerbau an der TH Karlsruhe, seit 1991 Professor für das Fachgebiet Softwaretechnik an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der TU Berlin. Ebenso seit 1991 Institutsleiter beim Fraunhofer Institut FIRST (früher GMD FIRST). Stefan Jähnichen ist Mitglied des DFG-Fachkollegiums für Informatik, seit dem 1. Januar ist er der Präsident der Gesellschaft für Informatik. Forschungsaufenthalte hatte er an der University of Southern California, Los Angeles, am International Computer Science Institute, Berkeley und am Centre d'études et de Recherches (CERT), Toulouse. Er war Organisator und/oder Leiter großer Konferenzen wie der ICSE 96, Berlin, der ETAPS 2000 und der ECOOP 2007 in Berlin.

Informatik - im Sinne einer Technologie, mit deren Hilfe Informationen verarbeitet werden - ist eine der zentralen Kulturtechniken unserer Zeit: Informatik ist der bedeutendste Innovationstreiber und zentraler Bestandteil unserer Produkte und deren Wertschöpfung. Informatik prägt unsere Arbeitsprozesse und Lebensbereiche. Das hat die Informatik verändert: Sie hat sich von einer grundlagen- zu einer anwendungsorientierten Wissenschaft und damit zu einer treibenden Kraft unseres technologischen Fortschritts entwickelt. Dies gilt es zu erhalten und auszubauen. Eine noch stärkere Ausrichtung an den menschlichen Bedürfnissen und zentralen gesellschaftlichen Problemen sowie noch größere Investitionen in die Qualität der Informatikausbildung sind hierfür unerlässlich und garantieren den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der jungen Generation. Der Vortrag macht deutlich, wie sich die Informatik in den letzten 50 Jahren entwickelt hat und zeigt anhand von anschaulichen Beispielen, welchen entscheidenden Beitrag Informatik heute z.B, im Maschinenbau, in der Medizintechnik oder in der Werbung leistet. War die Informatik in ihren Anfängen eher eine Wissenschaft vom "Rechnen mit Maschinen", so stehen heute Probleme aus den verschiedensten Anwendungsbereichen im Mittelpunkt, die man mit Hilfe der Informatik lösen kann. Daraus resultieren veränderte Anforderungen an die Informatik. Themen wie Sicherheit, Usability, Qualität und Verfügbarkeit gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dem muss auch die Informatikausbildung Rechnung tragen: Grundkompetenzen der Informatik müssen bereits im frühen Kindesalter vermittelt und während aller Lebens- und Altersstufen ständig erneuert und erweitert werden - von der Grundschule, über die weiterführende Ausbildung und das Studium bis hin zum lebenslangen Lernen auch im hohen Alter. Hierzu brauchen wir dringend konzertierte Konzepte und einheitliche Standards über die unterschiedlichen Bildungseinrichtungen hinweg.

Vormittagsprogramm: "Informatik im Dialog"

9:00 - 10:00

Kommunikationskontrolle im Netz

Facetten der Kommunikationskontrolle im Netz
Prof. Dr. Christoph Bläsi
(Buchwissenschaft, Univ. Erlangen-Nürnberg)
Prof. Dr.-Ing. Reinhard German
(Rechnernetze und Kommunikationssysteme, Univ. Erlangen-Nürnberg)

Aufsicht im Internet - Möglichkeiten und Grenzen
Verena Weigand
(Jugendschutzreferentin der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und Leiterin der Stabsstelle der Kommission für Jugendmedienschutz)

10:00 Kaffeepause
10:30 - 12:30

Online-Durchsuchung

Der Streit um die Online-Durchsuchung
Prof. Dr. Hans Kudlich
(Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosopie, Univ. Erlangen-Nürnberg
Dr.-Ing. Jürgen Kleinöder
(Verteilte Systeme und Betriebssysteme, Univ. Erlangen-Nürnberg)

Forensiche Analayse einer Online-Durchsuchung
Prof. Dr. Felix Freiling
(Praktische Informatik 1, Univ. Mannheim)

Online-Datenerhebung im Dienst der Inneren Sicherheit
Ministerialdirigent Dr. Wolf-Dieter Remmele
(Abteilungsleiter im Bayerischen Staatsministerium des Inneren)

Die Online-Durchsuchung und die digitale Intimsphäre
Constanze Kurz
(Informatik in Bildung und Gesellschaft, Humboldt-Univ. zu Berlin und Sprecherin des Chaos Computer Club e.V.)

anschließend

Diskussion

Nachmittagsprogramm

14:00

Eröffnung des Nachmittagsprogramms

Grußwort des Dekans der Technischen Fakultät
Prof. Dr.-Ing. Johannes Huber

Bericht des Sprechers der Kollegialen Leitung des Departments Informatik
Prof. Dr.-Ing. Reinhard German

14:45

Semantische Integration von Informationssystemen im Gesundheitswesen

Antrittsvorlesung
Prof. Dr.-Ing. Richard Lenz
(Lehrstuhl für Datenmanagement)

15:30 Kaffeepause
16:00

Automobilentwicklung im Zeitalter der Informatik

Dr. Werner Widuckel
(Mitglied des Vorstands der AUDI AG, Personal- und Sozialwesen)

16:45

Informatik Inside: Perspektiven einer angewandten Wissenschaft

Prof. Dr.-Ing. Stefan Jähnichen
(Fachgebiet Softwaretechnik an der TU Berlin, Institutsleiter Fraunhofer FIRST, Präsident der Gesellschaft für Informatik)

ab 18:00

Geselliges Beisammensein bei Bier, Brezen und Leberkäs'

Anmeldung

Anmeldungen bitte bis 11. April 2008 per E-Mail an das Sekretariat der Geschäftsstelle, Frau Ingeborg Rentsch
geschaeftsstelle@informatik.uni-erlangen.de

Bitte teilen Sie uns einfach die Zahl der Personen für das Vormittagsprogramm, das Nachmittagsprogramm und die Zahl der Personen für das Gesellige Beisammensein mit.

 Nach oben